Polyzystisches Ovarialsyndrom

Rund zehn bis fünfzehn Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter haben Störungen im Hormonhaushalt. Eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen wird durch einen Überschuss an männlichen Hormonen verursacht und mit dem Begriff polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) gekennzeichnet.

Betroffene Frauen leiden unter vielfältigen Symptomen, die psychisch oft nur schwer zu ertragen sind. Dazu gehören starker Haarwuchs an Körper und Gesicht (Hirsutismus), Zyklusstörungen, Akne und Unfruchtbarkeit.

Hauptursache der ungewollten Kinderlosigkeit sind meist die typischen, namensgebenden Zysten an den Eierstöcken.

Oft gesellen sich beim PCOS auch noch Übergewicht und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes mellitus zu den Symptomen.

Depressionen sind eine vielfach beobachtete Folge dieser Umstände und treten bei etwa vierzig Prozent der Erkrankten auf.

Die Frauen fühlen sich in ihrer Weiblichkeit herabgesetzt und sind unglücklich mit ihrem äusseren Erscheinungsbild. Sie ziehen sich von ihrer Umwelt zurück, weil sie sich in Gesellschaft nicht mehr wohl fühlen.

PCOS – Natürliche Massnahmen

Das polyzystische Ovarialsyndrom  kann der Grund für eine jahrelange Kinderlosigkeit sein. Denn nicht alle der oben genannten Symptome müssen eintreten, so dass das PCOS auch nicht immer leicht erkennbar ist und somit häufig unbehandelt bleibt. Dann aber kann es die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, denn der Spiegel der männlichen Hormone ist beim PCOS zu hoch und verhindert einen regelmässigen Eisprung.

Werden Hormonpräparate eingenommen, so können diese zum Erfolg führen und den Hormonhaushalt wieder in die richtigen Bahnen lenken. Sie können aber auch Nebenwirkungen mit sich bringen. Oder aber es kann sein, dass die Hormonpräparate nur so lange wirken wie man sie einnimmt. Setzt man sie wieder ab, ist die hormonelle Störung gleich wieder da. Fragen Sie mich daher nach ganzheitlichen natürlichen Massnahmen, wenn Sie unter dieser Krankheit leiden.

DIM (Diindolylmethan) ist eine krebsfeindliche und entzündungshemmende Substanz, die bei der Verstoffwechslung des Pflanzenstoffs Indol-3-Carbinol entsteht. Letztere wiederum ist in sämtlichen Kohlgemüsen und anderen Kreuzblütlern enthalten, also z. B. in Rotkohl, Weisskohl, Brokkoli, Brokkolisprossen, Rosenkohl, Blumenkohl, aber auch in Kresse, Senf, Rucola etc.

DIM wirkt sich jedoch auch positiv auf den Östrogen-/Testosteronstoffwechsel aus. So soll es die Leber dahingehend beeinflussen, dass diese eine höhere Östrogenrate in die inaktive Östrogenform umwandeln kann, so dass der Körper von der quälenden Östrogendominanz befreit wird. Der Testosteronpegel wird unter DIM-Einfluss ebenfalls nach unten hin korrigiert.