Astaxanthin

Astaxanthin ist ein Carotinoid. Carotinoide sind für die kräftigen Farben vieler Früchte und Gemüse zuständig. Sie färben Tomaten rot, Maiskörner gelb und Karotten orange.

Astaxanthin kommt natürlicherweise besonders häufig in Algen (Plankton) vor, aber auch in einer beschränkten Anzahl von Pilzen und Bakterien. Wenn nun andere Tiere diese Algen in grossen Mengen fressen und das Astaxanthin in sich anreichern, dann werden sie rosa.

Das ist bei Lachsen der Fall, bei Forellen, Hummer, Shrimps, Krill, Krabben und auch bei den Flamingos. Lachse enthalten die höchste Astaxanthin-Konzentration der Welt. Der rote Stoff konzentriert sich in ihren Muskeln. Ohne Astaxanthin wären Lachse nicht nur zu schwach, um stromaufwärts zu schwimmen, sondern sähen blass aus.

Sonnenbrand vorbeugen mit Astaxanthin

 

Insbesondere Carotinoide gehören zu jenen Antioxidantien, die unsere Haut besser in die Lage versetzen können, sich selbst vor der Sonne zu schützen.

 

Dabei handelt es sich um rote oder orangefarbene Pflanzenfarbstoffe, die z. B. in roter und gelber Paprika stecken, in Karotten, in Tomaten, in rosa Grapefruit, in Papayas und in vielen anderen Früchten.

 

Carotinoide sind jedoch auch in grünem Gemüse enthalten, gehen dort lediglich – rein farblich betrachtet - im grünen Chlorophyll unter (z. B. Spinat, Kohl, Wirsing, Dill, Feldsalat, andere Salate, Petersilie und andere Kräuter etc.).

 

Von allen Carotinoiden hat eines einen ganz besonders schützenden Einfluss auf die Haut: Astaxanthin.

 

Es befindet sich naturgemäss in bestimmten Algen, aber auch in manchen (rosafarbenen) Fischarten und Meeresfrüchten.

 

Astaxanthin kann auch in Form eines natürlichen Nahrungsergänzungsmittels eingenommen werden – was jedoch immer im Rahmen einer insgesamt vitalstoffreichen und naturbelassenen Ernährungsweise geschehen sollte.

Herkömmliche Sonnenschutzmittel

Herkömmliche Sonnenschutzmittel enthalten in den meisten Fällen gesundheitsschädliche Chemikalien sowie Rohstoffe, die die Haut mehr belasten als ihr nützen.

 

Des Weiteren verhindern oder reduzieren sie mindestens ab Lichtschutzfaktor 8 die Vitamin-D-Produktion in der Haut; und das, wo ein Grossteil der Bevölkerung unter einem chronischen Vitamin-D-Mangel leidet, der die Anfälligkeit für äusserst ernsthafte Krankheiten wie z. B. Krebs oder Multiple Sklerose offenbar deutlich erhöhen kann.

 

Eine sehr viel bessere Lösung, um die Haut vor Sonnenbrand und Hautkrebs zu schützen, ist dagegen die adäquate Versorgung des Körpers mit einer antioxidantienreichen Ernährung. Denn wenn die Zellen des Körpers von einer ganzen Armee aus Antioxidantien beschützt werden, haben freie Radikale, die durch die Sonneneinstrahlung entstehen, kaum noch eine Chance, die Zellen zu schädigen.

 

Zusätzlich kann natürlich ein schadstofffreies Sonnenschutzmittel aus dem Naturkosmetiksektor eingesetzt werden. Doch werden von diesem dann geringere Mengen und niedrigere Lichtschutzfaktoren benötigt, so dass auch die Vitamin-D-Produktion nicht behindert wird.