Bisphenol A

Bisphenol A wurde ursprünglich als künstlicher Ersatz für Östrogen entwickelt. Es handelt sich dabei  um einen hormonell wirksamen Stoff, der den Hormonhaushalt des Menschen empfindlich stören kann.

Bisphenol A ist eine Chemikalie, die in zahlreichen Plastik-Produkten enthalten ist.

Auch Konservendosen sind innen mit einem BPA-haltigen Stoff ausgekleidet.

Doch wer hätte gedacht, dass selbst das Anfassen von Kassenbons und Flugtickets der Gesundheit schaden kann? Das nämlich genügt schon, um eine ordentliche BPA-Dosis abzubekommen, wie eine Studie von Forschern der US-amerikanischen University of Missouri ergab. BPA gelangt recht einfach durch die Haut in den Körper. Es reicht also tatsächlich aus, ein BPA-belastetes Produkt einfach nur anzufassen.

Aber nicht nur über die Haut gelangt BPA in den Organismus. Isst man nach dem Anfassen des Kassenzettels ein Sandwich, einen Apfel oder etwas anderes, das man in die Hand nimmt, isst man das giftige BPA gleich mit.

Wie können Sie Ihre BPA Werte reduzieren?

  • Kaufen Sie möglichst unverpackte Lebensmittel frisch vom Markt und essen Sie nur noch frisch zubereitete Lebensmittel.
  • Verwenden Sie keine Plastikbehälter zur Lebensmittellagerung, sondern Stahl- oder Glasbehälter.
  • Essen Sie keine Konservennahrung und trinken Sie Wasser nur aus Glasflaschen.
  • Waschen Sie Ihre Hände, nachdem Sie mit Geldscheinen, Kassenbons, Kreditkartenbelegen hantiert haben.
  • Führen Sie regelmässig eine Entgiftung durch (Darmreinigung und Darmaufbau).