Fleischkonsum

Der Fleischverzehr in moderaten Mengen und von Tieren, die ein artgerechtes Leben führen durften, ist für Menschen mit einer relativ guten Gesundheit durchaus in Ordnung. Es lohnt sich jedoch für alle Menschen, ihr Essverhalten einmal in Ruhe zu überdenken. Denn auch beim Fleischverzehr gilt: "weniger ist mehr".

Es gibt viele Gründe, die gegen einen hohen Fleischkonsum sprechen. Im Folgenden soll auf zwei Argumente eingegangen werden.

Die ernährungsphysiologischen Gründe (Bauchspeicheldrüse)

Pflanzliche Lebensmittel liefern essentielle Aminosäuren, die es dem Körper ermöglichen, komplette Proteine (Eiweisse) zu generieren. Die Verstoffwechselung dieser Proteine erfolgt ohne übermässigen Energieaufwand. Noch leichter verwertbar als die pflanzlichen Proteine sind jedoch die tierischen Proteine.

Diese Aussage mag jeden Liebhaber tierischer Produkte erfreuen, doch sie hat einen gravierenden Haken, denn die leichtere Verwertbarkeit trifft ausschliesslich auf rohe Tierprodukte zu. Durch das Erhitzen verändern sich die Eiweissstrukturen, so dass der scheinbare Vorteil gegenüber den pflanzlichen Eiweissen vollkommen verloren geht.

 

In der erhitzten Form bedarf die Verstoffwechselung der Eiweisse einer erhöhten Produktion von Stoffwechselenzymen. Eine übermässige Zufuhr dieser Eiweisse kann die Leistungsfähigkeit der Bauchspeicheldrüse insgesamt reduzieren. Eine andauernde Überbeanspruchung der Bauchspeicheldrüse kann letztlich die Diagnose " Diabetes" zur Folge haben.

 

Die Bauchspeicheldrüse produziert auch Enzyme, die in der Lage sind, Krebszellen zu zerstören. Ist dieses wichtige Organ allerdings aufgrund eines hohen Konsums tierischer Eiweisse - in Verbindung mit einer übermässigen Zufuhr von Kohlenhydraten - in ihrer Tätigkeit eingeschränkt, so wird der Betroffene automatisch auch anfälliger für Krebserkrankungen.

Mineralstoffmangel (degenerative Krankheiten)

Ein Grossteil der Bevölkerung weist einen erheblichen Mineralstoffmangel auf, an dem auch der viel zu häufige Verzehr tierischer Produkte ursächlich beteiligt ist. Der Grund dafür ist simple, denn tierische Eiweisse erzeugen während der Verstoffwechselung eine Menge schädlicher Säuren. Das Fleisch enthält zwar auch Mineralien, die diese Säuren neutralisieren, aber deren Menge reicht nicht aus - es kommt zwangsläufig zum Säureüberschuss.

 

Da eine fleischreiche Ernährungsweise in der Regel gleichzeitig auch sehr arm an basenbildenden Lebensmitteln ist, muss der Körper zum Zwecke der Säureneutralisation seine eigenen Mineralstoffreserven zur Verfügung stellen. Dies führt unabwendbar zur Entmineralisierung des Körpers, in dessen Folge sich dann degenerative Krankheiten wie Parodontose, Osteoporose, Arthrose etc. entwickeln. Nicht ausser Acht lassen, kann man weiter die emotionale Komponente: sowohl der menschliche als auch der tierische Organismus speichert in seinen Organen und Geweben Emotionen in Form von Energie.  Mit jedem Stück Fleisch gelangt auch ein Teil der dort gespeicherten Emotionen in den Körper. Diese Emotionen sind abhängig davon, wie das Tier gehalten und geschlachtet wurde.