Stress bei Hunde- und Katzenwelpen

Hunde- und Katzenwelpen werden im Durchnitt nach circa 63 Tagen Tragzeit des Muttertieres geboren. Aus der Humanmedizin kennt man die Auswirkungen pränataler (vorgeburtlicher) Traumen, die auch für die Tiermedizin gelten. Die durch negativen Stress produzierten Hormone werden über die Blutbahn an die Föten weitergegeben und beeinflussen deren Entwicklung.

 

Daraus resultierende Verhaltensprobleme im späteren Alter lassen sich oft nur schwer mit der Naturheilkunde beeinflussen, lediglich in die gewünschte Richtung lenken. Doch für betroffene Tiere und deren Besitzer ist oft schon dies eine willkommene Unterstützung.

 

Tiere mit einem pränatalen Trauma benötigen viel Zuwendung, Geduld und Verständnis. Als Besitzer überlegt man sich, was sein Tier im Grunde genau braucht:

  • vielleicht wünscht es keinen direkten Kontakt mit Artgenossen
  • es möchte u.U. nicht immer überall mitgenommen werden
  • oder aber auch nicht allzu lange allein gelassen werden

Tiere mit pränatalem Trauma haben oft ein geschwächtes Immunsystem. Daher sollte ihnen nicht zu viel Stress zugemutet werden. Gerne informiere ich Sie über die von uns angebotete Immunsystem stärkende natürliche Therapie.

Der erstgeborene Welpe macht den Geburtskanal für die anderen frei. Daher ist beim Erstgeborenen die Gefahr eines Geburtstraumas am grössten: sehr grosser Druck lastet auf Körper und Schädel des Welpen. Dies kann u.U. zu einem Sauerstoffmangel führen. Bei einem grossen Wurf ist auch der letztgeborene Welpe gefährdet, ein Geburtstrauma zu erleiden: das Muttertier ist eventuell erschöpft und die Wehenaktivität hat nachgelassen.

Gewaltigen Stress verursachen die Trennung von den Geschwistern, der Mutter und das Verlassen des bekannten Umfelds. Ebenso das Einleben in neuer Umwelt bei neuen Besitzern. Hunde- und Katzenwelpen sollten daher erst ab der 12. Lebenswoche abgegeben werden. 

Im neuen, unbekannten Zuhause angekommen, sollte der Welpe auch genügend Zeit haben sich einzuleben.


Der Homöopath kennt Heilmittel, die den Kummer – ausgelöst durch die Trennung von Mutter, Geschwistern und vertrauter Umgebung – mildert.